Dienstag, 8. November 2011

Herbstgedanken aus der Aromapraxis

Die Schlehe (Prunus spinosa)

Auf meinem Sonntagsspaziergang im Deister mit meiner Familie, entdeckte ich viele Sträucher voller Schlehen. Der erste Frost macht die Früchte des Schlehendorrn zur schmackhaften Köstlichkeit. Er nimmt den Früchten ca. 50% der Gerbstoffe, die adstringierend (zusammenziehend) wirken und für den bitter-säuerlichen Geschmack verantwortlich sind.



Der Schlehendorn gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Name „Schlehe“ ist auf die Farbe der Frucht zurück zuführen und kommt ursprünglich aus dem indogermanischen Wort „Sli“. Über die altdeutsche zur neudeutschen Kultur „Sleha / Slehe, gelang sie zum heutigen Namen „Schlehe“. Die Frucht ist eine Steinfrucht, auch wenn sie wie eine Beere aussieht.



In der Heilkunde werden die Rinde, die Blüten, sowie die Frucht verwendet, doch meistens die Früchte, aus denen man unter anderen auch den leckeren Schlehenlikör herstellt.



Die verarbeiteten Früchte sind gut zur Stärkung des Körpers nach einer Infektion. Die Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, fiebersenkend und harntreibend.



Im Internet findet man viele Rezepte zur Verarbeitung der Früchte. Wir werden unsere Ernte zu einem schmackhaften Likör verarbeiten. Eine schöne Geschenkidee zu Weihnachten.

© Tina Böhm – Rodenberg 2011

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen