Donnerstag, 3. März 2011

Öl des Monats "März 2011"

Rosmarin
(Rosmarinus officinalis L.)

Familie: Lamiaceae (Lippenblüter)
Standort: Ursprünglich ist der Rosmarin im Mittelmeerraum beheimatet. Heute findet man ihn in fast jeder Küche. Bei der Wahl der ätherischen Öle gibt es verschiedene Chemotypen. Die bekanntesten sind der milde „Cineol“, der kräftige „Verbenon“ und der herbe „Kampher“.
Aussehen: Der Rosmarin ist ein immergrüner Strauch mit holzigen Stengel und tannenartigen Nadelblätter. Die kleinen Blüten sind violett und am Ende des Stengel zischen den Blätter. Sie besitzen zwei Staubblätter.
Destilliertes Organ: Das ätherische Öl wird aus den blühenden Zweigen durch Wasserdampfdestillation gewonnen.
Ertrag: Der Ertrag liegt je nach Klima bei ca. 1%.
Anmerkung: Wer sich mit dem ätherischen Ölen nicht auskennt, ist es zu empfehlen Rücksprache mit einem Aromaexperten zu halten. Bei Bluthochdruck und Epelepsie ist vom gebrauch des Rosmarin abzusehen.
 
Der Rosmarin ist dem Scheitelchakra zugeordnet.

Sprüche wie;
  • Das schaffe ich nicht…
  • Dafür bin ich zu schwach….
  • Das werde ich nie erreichen….
führen zum Rosmarin.

Das Heilkraut des Jahres 2011. Der energetische Kick für müde Geister. Jung, dynamisch und direkt zieht er an einem vorbei. Zielstrebig weiß er was er will und steuert auf dem direkten Wege in das Ziel. Doch kann er dabei auch über das Ziel hinaus schießen. Sein Tatendrang ist unersättlich und geht nicht gib es nicht für ihn. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ ist sein Motto. In der Gemeinschaft zeigt er Teamgeist und stellt ihn gerne in den Mittelpunkt, was er sichtlich genießt. Konzentriert sammelt er alle Sinne zusammen und für sie zum entscheidenden Punkt.

In der Historie ist der Rosmarin ein Symbol für das Leben und den Tod. Die Ägypter lagen ihrem Pharao einen Rosmarinzweig mit ins Grab. Auch für die Römer und die Griechen hatte der Rosmarin einen symbolischen Wert. Zu Hochzeiten schenkte man dem Brautpaar ein Bund Rosmarin, welches sie sich als Glückbringer über das Bett hingen. Daher nennt man es auch im Volksmund „Hochzeitsblümchen. Im Garten gepflanzt soll es vor bösen Geistern schützen. Als 1665 London von einer Pestepedemie heimgesucht wurde, räucherte man die Räumlichkeiten mit Rosmarin aus.

In der tibetischen Medizin und der Ayurveda wird der Rosmarin dem Element Feuer zugeordnet und steht für den Stoffwechsel, die Verdauung, die Intelligenz, das Auge, die Körpertemperatur und die Enzymprozesse. Feuer bedeutet in der tibetischen Medizin „Reifung“. Das bedeutet der Rosmarin zeigt uns den Weg zum Ziel.

Tipp: Zur Kräftigung empfehle ich eine Teezubereitung. Man nehme einen Teelöffel (ca. 2g) getrockneten Rosmarin. Übergieß diesen mit heißem Wasser und lässt ihn ca. 15 min. ziehen. Vom frisch zubereiteten Tee kann man 2 bis 4 mal täglich eine Tasse zu sich nehmen. Es steigert auch die Intelligenz☺.

Text: © 2011 Tina Böhm - Rodenberg



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